Weihnachtszeit – Spendenzeit

Spenden

Weihnachtslieder, Nächstenliebe, warme Lichter, Gemütlichkeit. Das alles macht uns ganz rührseelig, erhöht die Bereitschaftt, unseren Reichtum zu teilen. Und das ist auch gut so! Denn übers Jahr vergessen wir dann ganz schnell wieder, wie gut es uns geht und wie wenig viele andere haben.

Aber wofür spenden? Kinderheime, Kathastrophenschutz, Saatgut, Bäume, Medikamente, Schulbesuche, Menschenrechte, das örtliche Tierheim, öffentliche Bibliotheken, Hospize, soziale Innovationen? Die Möglichkeiten sind vielfältig. Für alles ein bißchen spenden, Prioritäten setzen? Kleine Projekte bevorzugen, weil bei großen Organisationen viel Geld in der Verwaltung versickert? Oder große Vereine fördern, weil die auch mehr Reichweite und Wirkung haben und Multiplikatoren sowie Lobby für ihr Thema sind? Weiterlesen

Europäische Woche der Abfallvermeidung – 7 Tipps zur Müllreduktion

7 Tipps zur Müllreduktion

Die Europäische Woche der Abfallvermeidung hat begonnen. Grund genug mal den eigenen Alltag zuchecken, wo ohne viel Aufwand vielleicht noch etwas zum Thema Abfallvermeidung optimiert werden kann. Klar trennen wir alle Müll und so (wenn nicht gerade die Faulheit siegt), aber das Müll-Spektrum ist viel umfangreicher, als man auf Anhieb denkt. Daher kommen hier 7 Tipps zur Müllreduktion: Weiterlesen

Nachhaltigkeit im Alltag

Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf

Mein Blogpost Minimalismus und Nachhaltigkeit vs. alte Gewohnheiten und Egoismus ist übrigens in etwas abgewandelter Form in der aktuellen Ausgabe der Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf auf Seite 2 zu lesen.

Ich bin ganz stolz darauf und danke Euch für die vielen interessanten Gedanken zu meinem Blogpost, die ich bei der Überarbeitung zum Zeitungsartikel mit habe einfließen lassen.

Ich packe meinen Schuhkarton und lege hinein…

Darf man Sachen verschnken, die man selbst nicht haben will?

Als pädagogische Maßnahme zum Thema Nächstenliebe und Barmherzigkeit kam ich vor ein paar Wochen auf die Idee, zusammen mit meinem Sohn dieses Jahr eines dieser Weihnachtsgeschenke für arme Kinder zu packen.

Ganz in meiner Minimalistische Phase stellte ich mir das so vor: Der Zwerg gibt 1-2 Spielsachen ab, mit denen er ohnehin nicht spielt, wir malen noch ein hübsches Bild dazu und machen uns Gedanken darüber, wie es anderen Kindern auf der Welt wohl geht.

Als ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigte, musste ich feststellen, dass dieses Vorhaben einige Herausforderungen für mich bereit hält. Weiterlesen

Nachhaltiges Spielzeug

Nachhaltiges Spielzeug

Weihnachten naht. So langsamen trudeln die Fragen nach Geschenkewünschen für den Zwerg ein. Eigentlich wünschen wir uns dieses Jahr von den Großeltern einen kleinen Zuschuss für den Kleiderschrank, der endlich im Kinderzimmer seinen Platz finden soll. So leicht lassen sich Oma und Opa jedoch nicht abspeisen. Der Enkel wünscht sich doch sicher auch ein schönes Spielzeug!

Eigentlich nicht.

Ich ahne jedoch, dass wir irgendetwas auf den Wunschzettel werden schreiben müssen, um am 24. keinen bunten Plastikhaufen oder Tüten voller KiK- oder Adler-Klamotten unter dem Tannenbaum zu finden.

Für alle, die nachhaltiges Spielzeug suchen, daher hier ein kurzer Leitfaden: Weiterlesen

Für Eilige …

Für alle, die sich regelmäßig rechtfertigen müssen, warum sie sich solche Umstände machen…
Für alle, denen ständig erzählt wird, dass ihr Mühen doch nichts bringt…
Für alle, die Veränderung trotzdem leben…
Ein paar wirklich gute Gedanken von Trix:

Das Leben ist wild!

… aber auch für UmdenkerInnen, MitmacherInnen, WeltverbesserInnen und ganz normale Menschen wie Du und ich! 😉

Seit Tagen denke ich darüber nach, was ein umweltverträgliches Leben so ausmacht. Heute nach einigen Monaten des recht plastikarmen und vor allem achtsamen Lebens überlege ich, was ich all denen, die noch am Beginn stehen (der erste Gedanke ist gepflanzt, aber ach was für ein Umstand), mit an die Hand geben kann.

Es muss doch möglich sein, nicht gleich als verhutzelter Öko mit großen Getreidepatschhänden dazustehen. Als unverbesserlicher Verbesserer.

Quelle: Pinterest Quelle: Pinterest

Schon jetzt merke ich, dass die erste Gruppe vielleicht die wichtigste ist. Für Eilige! Wenn man beginnt umzudenken, finden viele Prozesse auf einmal statt und man will und will und will. Das geht nicht gut. Stattdessen sollte man sich auf kleine Projekte besinnen und eine Prioritätenliste aufstellen. Auf sein Herz hören und aufschreiben, was einem wichtig ist.

Augen öffnen!

Folge einfach ein paar…

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Post-Konsum-Gesellschaft: Tauschen, Teilen, Verschenken

Vor kurzem habe ich ja bereits in einem anderen Post auf Tauschgnom hingewiesen, wo man Bücher, Filme, Kleidung und vieles mehr unkompliziert tauschen kann.

Seitdem habe ich eine selektive Wahrnehmung für Tauschnetzwerke entwickelt. Ständig fallen mir neue tolle Tauschseiten auf. Selbst Amazon ist mittlerweile auf der Trend aufgesprungen. Medien berichten unentwegt über die neue Sharing-Gesellschaft und denTrend vom Tauschen und Teilen. Fast jeder war schon mal auf einer sogenannten Kleidertauschparty.

Tauschen, Teilen, Verschenken Weiterlesen

Engagement im Museum: Bilderpaten

Vor einiger Zeit habe ich ja bereits berichtet, was Bürgerschaftliches Engagement in Museen bedeuten kann. Heute will ich euch noch einmal ein herausragendes Beispiel vorstellen:

Die Bilderpaten des Lindenau-Museums in Altenburg

Bilderpaten Lindenau-Museum Altenburg

Das Lindenau-Museum in Altenburg ist weltweit für seine Sammlung italienischer Tafelmalerei aus dem 13. bis 16. Jahrhundert bekannt. Darunter Werke von Botticelli, Lorenzetti und  Santi.

Doch was nützt dem Lindenau-Museum seine wertvolle Sammlung? Das Museum liegt tief im Osten Thüringens. Von Besucherströmmen wie sie in Berlin, Frankfurt oder München bei ähnlichen Sammlungen üblich wären, kann in Altenburg nur träumen. Der öffentliche Etat für Kunst und Kultur wird immer knapper, viele Bilder sind in einem schlechten Zustand, müssten restauriert werden.

Im Lindenau-Museum arbeitet jedoch kein fest angestellten Bilder-Restaurator und das Budget für Restaurierungen beträgt gerade mal 4000 Euro im Jahr. Ein vielfaches wäre nötig, um gerade mal einen Bruchteil der Sammlung angemessen zu erhalten.

Aus der Not heraus entstand eine innovative Idee mit weitreichenden Folgen: Weiterlesen

Öffentliche Bücherschränke

Öffentliche BücherschränkeEine sehr gute Übersicht, wo in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffentliche Bücherschränke zu finden sind, gibt es übrigens auf

http://www.tauschgnom.de/offene-buecherschraenke

Ich kannte die Seite http://www.tauschgnom.de/ bisher noch nicht und bin gerade zufällig darüber gestolpert. Dort könnt ihr übrigens kostenslos und ohne Mitgliedschaft auch Kleidung, Bücher, Filme und viele andere Sachen im 1:1 oder Pakettausch tauschen.

Umweltschädliche Arzneimittel

Umweltschädliche Medikamente

Medikamente werden für den Menschen entwickelt. Sie machen uns wieder gesund, schmerzfrei, verlängern unser Leben. Dass es auch zahlreiche Nebenwirkungen von Medikamenten gibt, ist uns mittlerweile bekannt. Aber auch auf biologische Kreisläufe, Pflanzen und Tiere haben Medikamente Auswirkungen. 70 Prozent eines eingenommenen Medikaments werden wieder ausgeschieden und gelangen so ins Abwasser. Viele Menschen spülen alte Medikamente auch immer noch in der Toilette runter, so manche Tablette ist sogar schon im Biomüll gelandet. Kläranlagen und Abwassersysteme filtern Medikamente nur teilweise heraus. Wissenschaftler beklagen seit langem, dass sich Medikamentenrückstände in Grundwasser, Oberflächengewässern und sogar im Trinkwasser nachweisen lassen, Menschen und auch Tiere entsprechende Effekte und Nebenwirkungen zeigen.

Aufgefallen ist zum Beispiel Diclofenac, ein Wirkstoff gegen Schmerzen. Er schädigt Leber und Nieren von Fischen. Hormone, vor allem Östrogene aus den Anti-Baby-Pillen, bringen den Hormonhaushalt von männlichen Fischen durcheinander. Sie verweiblichen, produzieren Eizellen anstatt Spermien und pflanzen sich nicht mehr fort. „Fische reagieren auf Hormone viel sensibler als Menschen“, erklärt Thomas Ternes von der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Beruhigungsmittel, die durch das Abwasser in Gewässer gelangen, führen zu furchtlosen und unsozialen Fischen, die schneller als normal essen. Diese Veränderungen im Verhalten können schwerwiegende ökologische Folgen haben. Das zeigten Forscher der Universität Umeå in der renommierten Fachzeitschrift Science.

Doch was können wir dagegen tun? Weiterlesen