REWEs Presseabteilung ignoriert Blogger

Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag über innovative Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum als Reaktion auf den demografischen Wandel posten.

Ein wichtiger (positiver) Bestandteil davon sollte der REWE-Einkaufsbus in Kulmbach sein, den ich vor kurzem entdeckt habe. Dazu habe ich vor 3 Wochen bei der Presseabteilung von REWE genauere Informationen angefordert. Ich bekam auch sofort eine nette Rückmeldung, dass man sich bezüglich meiner Nachfragen schlau machen werde. Ich war entzückt.

In einem Nebensatz wollte man allerdings wissen, für welche Medium ich diese Informationen benötige, was ich wahrheitsgemäß beantwortete. Seit dem habe ich nichts mehr von REWE gehört.

Schön, ich bin also entweder zu klein, zu unwichtig oder zu konsumkritisch. Oder Blogs werden einfach, wie bei vielen großen Organisationen, immer noch nicht ernst genommen. Sobald ich meine Wut überwunden habe, mach ich dennoch bald den Beitrag über die Mobilitätskonzepte fertig. Die können schließlich nichts dafür, dass REWE ignorant ist.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Presseabteilungen gemacht?

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5 Gedanken zu “REWEs Presseabteilung ignoriert Blogger

  1. Ich habe auf meinen Brief an DANKE keine Antwort erhalten. Auch nicht, als ich noch einmal hingeschrieben hatte. Zeitgleich hat jemand anderer aber nicht im Namen eines Blogs hingeschriebenund nach kurzer Zeit eine Antwort erhalten. Ob das ein Zufall ist?

    lg
    Maria

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  2. Das klingt nach einem ähnlichen Fall, Maria.
    Man sollte fast meinen, die Unternehmen haben Angst vor Bloggern. Erst kürzlich las ich in einer Checkliste einer Medienberatung zum Umgang mit Bloggern sinngemäßg: Vorsicht ist geboten! Nicht jeder Blogger und Journalist ist dem Unternehmen wohlgesonnen. Daher sollte man sich überlegen, wem man Informationen gibt und wem nicht.
    Das spricht doch für Transparenz und professionelle Medienarbeit. Ob ein Blogger, der ignoriert wird, wohl einen guten Eindruck von der Organisation bekommt?

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    • Ich finde das insofern seltsam, als dass ein Unternehmen, dass voll hinter seinem Handeln steht, doch eigentlich in der Lage sein sollte, es auch transparent zu machen?

      Vielleicht sind es aber auch einfach Kapazitätsgründe oder es dauert einfach länger…

      Man darf auch nicht vergessen, dass es viele „Hau drau“-Blogger gibt. Insofern kann ich fast schon verstehen, wenn Presseabteilungen inzwischen vorsichtiger geworden sind.

      Schön ist es aber natürlich trotzdem nicht.

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  3. Pingback: Nachtrag: REWEs Presseabteilung ignoriert Blogger nicht mehr | Förderband Nachhaltigkeit

  4. Allerdings sollte man meinen, gar keine Antwort ist negativer für das Image. Ein Blogger, der das Unternehmen schlecht machen will, tut das auch oder gerade ohne Antwort. Grundkurs Public Relations.

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