Greenwashing bei Unilever

Ausgerechnet Unilever vergibt dieser Tage den Sustainable Living Young Entrepreneurs Award. Die Cambridge University ist mit im Boot und auch Ashoka gibt seinen Namen und sein Changemakers-Programm dafür her.

Greenwashing bei Unilever

Klar, Unilever bemüht sich, an der Kritik zu arbeiten und hat eine umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Von Fairness, Treibhausgase, Abfallvermeidung, über Inklusion bis hin zur Chancengleichheit sind hier alle Buzzwords zu finden.

Es gibt allerhand Erklärungen, Selbstverpflichtungen, Imagekampagnen, Kooperationen, Sponsoring. Unilever hat das CSR-Spiel verstanden.

Doch noch immer gibt es auch zahlreiche Problemfelder bei Unilever, die zwischen all den Slogans, Versprechen und Gütesiegeln fast übersehen werden. Kinderarbeit, fragwürdige Zusatzstoffe in Produkten, hoher Druck auf die Mitarbeiter, Missstände bei der Tierhaltung, usw.

Liebes Unilever-Management:

Ich finde es großartig, dass ihr an Euch arbeitet und Nachhaltigkeit jetzt anscheinend so ein großes Thema bei Euch ist. Der Weg von bloßen Werbeversprecher und Greenwashing hin zu einer nachhaltigen Produktion und Unternehmensführung ist aber noch lang.

Daher: konzentriert Euch darauf, Eure Versprechen einzuhalten und Euren Konzern umzustrukturieren. Und vergebt danach werbewirksame Awards.

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